Marktplatz-Regeln: Diskretion, Respekt und faire Absprachen
Die Marktplatz-Regeln sind kein Kleingedruckter zum Überfliegen – sie sind die gemeinsame Basis, damit Käufer:innen und Verkäufer:innen sich wohlfühlen. Hier findest du, was bei SecretUndies gilt: Schutz der Anonymität, klarer Umgang miteinander, verbindliche Kommunikation nur über die internen Kanäle und null Toleranz gegenüber Grenzverletzungen. Unten erklären wir jeden Punkt verständlich und zeigen dir, was bei Verstößen passiert.
- Persönliche Daten weder erfragen noch weitergeben – in Nachrichten, Shops oder Bestellungen
- Fokus auf Respekt und echte Absichten, kein Druck und keine Billig-Deals
- Austausch ausschließlich über das interne Nachrichtensystem – externe Kontakte sind tabu
- Automatisierte Prüfungen plus manuelle Kontrolle bei Auffälligkeiten
- Respektlose oder gefährliche Inhalte führen zu Sperrung
- Verbotene Themen (Gewalt, Minderjährige, Hass, Erpressung) ohne Ausnahme
1. Anonymität ist Grundlage – kein optionales Extra
SecretUndies lebt davon, dass du entscheidest, wie viel von dir sichtbar ist – und dass niemand dich dazu drängt, mehr preiszugeben. Persönliche Daten wie vollständiger Name, private Adresse, private Telefonnummer oder private Social-Media-Profile haben im Austausch zwischen Nutzer:innen nichts zu suchen. Das gilt für Direktnachrichten genauso wie für Texte im Shop, Anmerkungen zu Bestellungen oder ausgetüftelte Formulierungen, die dasselbe Ziel verfolgen.
Wenn jemand nach solchen Daten fragt oder dir welche aufdrängt, musst du nicht mitspielen. Du kannst höflich ablehnen und den Vorgang abbrechen. Solche Situationen kannst du zudem melden – sie widersprechen dem Grundprinzip des Marktplatzes. Für dich als Verkäufer:in bedeutet das: Beschreibe Angebote sachlich, ohne private Identifikationsmerkmale von Käufer:innen einzufordern. Für Käufer:innen gilt: Respektiere die Grenzen der Gegenüber, frage nicht nach Daten, die für den Kauf nicht nötig sind.
Ein Sonderfall, der oft Verwirrung stiftet: Versandadressen. Wenn eine Sendung nötig ist, gehört die Adresse in den dafür vorgesehenen Bestellablauf – nicht in einen privaten Chatverlauf als „Kopie zur Sicherheit“. So bleibt nachvollziehbar, wer welche Daten zu welchem Zweck erhalten hat, und du musst keine sensiblen Angaben doppelt oder an der falschen Stelle preisgeben.
Mehr zu Schutz und diskretem Handeln findest du im Überblick zu Sicherheit und Diskretion. Rechtliche Rahmenbedingungen stehen in den AGB und im Datenschutz.
2. Kein Billigportal – Qualität statt Druck
Hier geht es nicht um schnelle Provokation, Druckverkäufe oder einen Ton, der andere klein macht. SecretUndies ist für Menschen gedacht, die Wert auf Diskretion, fairen Austausch und klare Absprachen legen – unabhängig davon, ob du kaufst oder verkaufst. Wer andere bloßstellen, runterhandeln oder in eine Ecke drängen will, passt nicht in dieses Umfeld.
Preise und Leistungen verhandelst du sachlich. Wenn ein Angebot nicht passt, suchst du weiter oder formulierst eine höfliche Absage. Beleidigungen, sexistische oder herablassende Sprache sind ebenso fehl am Platz wie das Stalking von Profilen oder das Versenden von unerwünschten Nachrichten nach einer klaren Absage. Der Marktplatz soll für alle Beteiligten ertragbar bleiben – das schaffst du am besten mit einem ruhigen, direkten Stil.
Preisdumping als Druckmittel („nimm es so, oder ich kaufe woanders“) passt ebenso wenig wie das öffentliche Bloßstellen anderer Nutzer:innen in Nachrichten. Wenn du Kritik hast, formuliere sie sachlich und bezogen auf den konkreten Vorgang – ohne persönliche Angriffe. So bleibt der Marktplatz für alle nutzbar, die ernsthaft handeln wollen.
Verkäufer:innen, die professionell auftreten wollen, finden zusätzlich Inspiration in den Tipps zum Verkaufen, den Qualitätsrichtlinien und bei Support für Verkäufer:innen.
3. Nachrichten bleiben auf SecretUndies
Der Austausch zu Angeboten, Sonderwünschen und Abläufen läuft über das interne Nachrichtensystem. Das schützt dich: Es gibt einen nachvollziehbaren Verlauf, Moderations- und Sicherheitsmechanismen greifen dort, wo sie hingehören. Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Messenger-Handles, Links zu externen Chats oder Aufforderungen, das Gespräch woanders fortzusetzen, sind untersagt.
Technische und inhaltliche Prüfungen sollen genau solche Umgehungsversuche erkennen und unterbinden. Wenn dir jemand trotzdem extern weiterreden will, ist das ein Warnsignal: Bleib beim System, brich den Kontakt ab oder nutze die Meldefunktion. So bleibt dein Schutz intakt und du musst keine privaten Kanäle öffnen, die du nicht möchtest.
Warum das für beide Seiten sinnvoll ist, erläutern die Seiten So funktioniert es für Kund:innen und So funktioniert es für Anbieter:innen.
Toleranz bei Grenzverletzungen: Null. Wer andere belästigt, Daten erzwingt oder Regeln systematisch umgeht, riskiert Warnungen, Einschränkungen und im schweren Fall eine dauerhafte Sperrung – für alle Accounts, die damit in Verbindung stehen.
4. Prüfungen gegen Manipulation, Spam und Fake-Profile
Wir setzen auf automatisierte Erkennung und menschliche Prüfung im Team. Ziel ist es, Belästigungen, Spam, Versuche der Kontaktverlagerung, unplausible Profile und auffällige Transaktionsmuster früh zu erkennen. Nicht jedes Muster lässt sich maschinell zuverlässig bewerten – deshalb arbeiten technische Filter und Moderation zusammen.
Wenn etwas gemeldet wird oder das System Hinweise liefert, prüfen wir den Fall nachvollziehbar im Hintergrund. Du bekommst in der Regel keine öffentliche Bühne für interne Entscheidungen; wichtig ist, dass Maßnahmen fair und regelbasiert erfolgen. Meldungen von Nutzer:innen sind dabei ein wichtiger Baustein: Sie helfen, Lücken zu schließen, die Automatik allein nicht sieht.
Gerade bei wiederkehrenden Mustern – etwa mehrere frische Accounts mit identischen Textbausteinen oder auffällig viele Anfragen mit demselben Muster zur Kontaktverlagerung – hilft die Kombination aus Automatik und manueller Sichtung. Ziel ist nicht „alles zu verbieten“, sondern genau die Fälle zu erwischen, die anderen schaden oder das Vertrauen in faire Deals untergraben.
Zum rechtlichen und organisatorischen Rahmen lohnt ein Blick in den Legal-Hub und die AGB.
5. Respektloses Verhalten hat Konsequenzen
Herabwürdigung, Beleidigungen, übergriffige Sprache oder das bewusste Überschreiten klar gesetzter Grenzen – all das ist mit den Marktplatz-Regeln nicht vereinbar. Egal ob subtil oder direkt: Wenn sich jemand nicht anstandsgemäß verhält, kann das zu sofortigen Maßnahmen führen. Das betrifft Käufer:innen und Verkäufer:innen gleichermaßen.
Ein fairer Marktplatz braucht klare rote Linien. Deshalb gibt es bei schweren oder wiederholten Verstößen keine „zweite Chance auf Probe“ – wer die Gemeinschaft nachhaltig stört oder gefährdet, verliert den Zugang. In leichteren Fällen sind Verwarnungen oder zeitliche Einschränkungen möglich, abhängig vom Einzelfall und der Schwere.
Das gilt übrigens in beide Richtungen: Käufer:innen, die Verkäufer:innen bedrängen oder unter Druck setzen, sind genauso wenig willkommen wie Verkäufer:innen, die unangemessen reagieren. Fairness ist kein Einbahnstraßen-Konzept.
Angebote, Fotos und Beschreibungen: ehrlich, aber regelkonform
Was du verkaufst, sollst du so beschreiben, dass Käufer:innen verstehen, was sie bekommen – ohne Täuschung und ohne Inhalte, die gegen die Verbote verstoßen. Bilder und Texte müssen den geltenden Richtlinien entsprechen; verschwommene oder irreführende Darstellungen schaden dem Vertrauen und können zu Korrekturaufforderungen oder Entfernung führen.
Wenn du individuelle Wünsche anbietest, halte die Absprachen im internen Chat fest und vermeide Zusagen, die du nicht zuverlässig einhalten kannst. Wo es Unklarheiten gibt, klär sie vor der Zahlung – das reduziert Streit und schützt beide Seiten. Für Orientierung beim Einkauf allgemein lohnt sich auch der Blick auf den Marktplatz und die dortigen Filter, statt nur auf einzelne Zufallstreffer zu setzen.
6. Streng verboten – ohne Ausnahme
Folgende Inhalte und Verhaltensweisen sind nicht verhandelbar. Sie führen zu Entfernung von Inhalten und in der Regel zu dauerhafter Sperrung der betroffenen Anbieter:innen bzw. Konten:
- Gewaltverherrlichende, entwürdigende oder extrem beleidigende Inhalte
- Alles, was Minderjährige betrifft oder andeutet – in jeder Form
- Belästigung, Erpressung, systematische Manipulation oder Druck gegenüber anderen Nutzer:innen
- Politische Propaganda, Hassrede, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit oder andere diskriminierende Inhalte
- Versuche, Zahlungen oder Kommunikation bewusst außerhalb der vorgesehenen sicheren Abläufe zu lenken
Anbieter:innen, die gegen diese Punkte verstoßen, werden in der Regel dauerhaft gesperrt.
Typischer Ablauf, wenn jemand gegen die Regeln verstößt
Schritt 1: Hinweis oder automatische Markierung
Ein Nutzer meldet einen Vorfall, oder technische Systeme erkennen ein auffälliges Muster. Der Fall landet in der Prüfung.
Schritt 2: Prüfung durch das Team
Moderation wertet Nachrichtenverläufe, Angebote und Kontext aus. Es geht um Fakten und Regeltexte, nicht um persönliche Vorlieben.
Schritt 3: Maßnahme und Information
Je nach Schwere: Verwarnung, Einschränkung, Entfernung von Inhalten oder dauerhafte Sperrung. Betroffene werden nach den internen Abläufen informiert, soweit erforderlich. In besonders eindeutigen Fällen kann eine Sperre auch ohne vorherige ausführliche Diskussion im Chat erfolgen – etwa bei schweren Verstößen gegen die absoluten Verbote.
Schritt 4: Dokumentation intern
Entscheidungen werden intern nachvollziehbar festgehalten, damit wiederholte Verstöße oder Ringversuche erkannt werden können. Das dient dem Schutz der Community, nicht der öffentlichen Bloßstellung Einzelner.
Pflichten auf einen Blick
| Thema | Käufer:innen | Verkäufer:innen |
|---|---|---|
| Anonymität wahren | Keine unnötigen Daten von anderen einfordern | Keine Daten anderer speichern oder weitergeben |
| Kommunikation | Nur internes System nutzen | Keine externen Kontaktaufforderungen |
| Respekt | Keine Beleidigungen, kein Druck | Sachliche, professionelle Antworten |
| Zahlung & Ablauf | Vorgesehene Kaufwege einhalten | Angebote ehrlich beschreiben, liefern wie vereinbart |
| Meldungen | Verdachtsfälle sachlich melden, keine Hexenjagd | Bei Aufforderungen zu Regelverstößen nicht mitmachen |
| Inhalte | Keine beleidigenden oder hasserfüllten Texte | Listings und Medien regelkonform halten |
Schnell-Check vor dem Absenden einer Nachricht
- Enthält der Text eine Bitte um private Kontaktdaten oder externe Zahlung? Dann nicht senden.
- Klingt der Ton respektvoll – auch wenn du gerade frustriert bist?
- Bezieht sich deine Kritik auf den Vorgang, nicht auf die Person?
- Hast du bei Sonderwünschen klargestellt, was wirklich möglich ist?
- Würdest du dieselbe Nachricht auch vor einer neutralen dritten Person verteidigen?
- Wenn du unsicher bist: kurz pausieren und ggf. den Support fragen.
Marktplatz-Regeln und Vertragstexte – was gilt wann?
Diese Seite fasst die wichtigsten Verhaltensregeln in verständlicher Sprache zusammen. Verbindlich für dein Nutzungsverhältnis sind jedoch die AGB, ergänzend der Datenschutz und weitere dort verlinkte Dokumente. Steht etwas wörtlich anders als hier beschrieben, haben die vertraglichen Fassungen Vorrang.
Die Marktplatz-Regeln helfen dir trotzdem im Alltag: Sie sagen dir, welches Verhalten üblich und erwünscht ist, bevor es überhaupt zu einem Konflikt kommt. Wenn du verkaufst, lohnt sich zusätzlich der Abgleich mit den Qualitätsrichtlinien, weil die inhaltliche Qualität und die formalen Regeln zusammenspielen.
Sie schützen alle, die hier ehrlich kaufen oder verkaufen wollen. Spiel fair. Bleib respektvoll. Bleib diskret. Bei Fragen oder Grenzfällen hilft der Support.
Häufige Fragen zu den Marktplatz-Regeln
Darf ich meinen Nutzernamen oder eine neutrale Mail für den Versand nennen?
Was für den Versand wirklich nötig ist, ergibt sich aus dem Bestellprozess und den geltenden Abläufen. Private Kontaktdaten oder Umwege über externe Kanäle sind nicht erlaubt. Wenn du unsicher bist, halte dich an die Angaben im Checkout und an die Hinweise im Dashboard – oder frag den Support, bevor du etwas Einmaliges versuchst.
Was passiert, wenn jemand mich nach meiner Telefonnummer fragt?
Du musst sie nicht herausgeben. Weise höflich ab und bleib im internen Nachrichtensystem. Wenn die Person insistiert oder Druck macht, brich den Kontakt ab und melde das Verhalten. Das widerspricht den Marktplatz-Regeln zum Schutz deiner Anonymität.
Sind leichte Neckereien oder ironische Sprache erlaubt?
Humor ist in Ordnung, solange alle Beteiligten das so wahrnehmen und niemand sich belästigt fühlt. Sobald jemand Grenzen klar benennt oder unwohl wirkt, ist Stopp angesagt. Beleidigungen, Herabwürdigung oder sexualisierte Sprache gegen den Willen anderer sind nicht „Scherz“, sondern Verstoß.
Kann ich als Verkäufer:in jemanden sperren oder blockieren?
Wenn dir ein Kontakt unangenehm ist, kannst du ihn nicht weiter führen und solltest ihn melden, falls Regeln verletzt werden. Welche technischen Optionen (z. B. Ignorieren, Melden) dir im Interface zur Verfügung stehen, siehst du in deinem Konto. Bei wiederholter Belästigung ist eine Meldung an den Support sinnvoll.
Wo finde ich die vollständigen rechtlichen Texte?
Die AGB und der Datenschutz sind die verbindlichen Dokumente. Die Marktplatz-Regeln fassen die wichtigsten Verhaltensregeln verständlich zusammen und ergänzen diese Texte – bei Widerspruch gelten die vertraglichen Dokumente.
Gelten die Regeln auch für reine Fenster-Shop-Besuche ohne Kauf?
Ja. Sobald du ein Konto nutzt, Nachrichten schreibst oder Inhalte einstellst, gelten die Regeln. Auch das bloße Lesen sollte respektvoll bleiben; aktive Verstöße (Spam, Belästigung) werden auch ohne abgeschlossenen Kauf geahndet.
Bereit für den nächsten Schritt?
Stöbere diskret im Marktplatz – oder eröffne deinen Shop mit klaren Regeln im Rücken.
